
Vor den Gold- und Platin-Auszeichnungen, den ausverkauften Hallen und der kulturellen Wiederbelebung, die einer neuen Generation ihre Musik durch TikTok und Arena-Tourneen näherbrachte, waren Sleeping With Sirens ein Hoffnungsschimmer, gegründet auf Intuition und einer einzigartigen Stimme, die unmöglich zu überhören ist. Kellin Quinn klingt nicht wie der typischer Frontmann einer Band der Post-Hardcore-Szene. Seine kraftvolle, leidenschaftliche, drängende und unverwechselbare Stimme stach aus der Masse hervor – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn.
Die Band fand Verbindung zu Menschen, die sich ähnlich fehl am Platz fühlten – Zuhörern, die Trost in Liedern suchten, die ihre tiefsten Unsicherheiten, Verbitterungen, Ängste, Spannungen und Sorgen widerspiegelten. SWS fühlte sich wie Medizin an. Die mitreißende Energie des neuen Albums An Ending in Itself beweist, dass die Bindung zwischen der Band und ihrem leidenschaftlichen Publikum ihre prägende Stärke bleibt. Produziert von Will Yip (Turnstile, Panic! At The Disco, Circa Survive), bietet die Band möglicherweise ihre bislang geschlossenste und überzeugendste Arbeit.
Die Welt um sie herum mag sich verändert haben. Doch der Antrieb, der Sleeping With Sirens aufgebaut hat, ist derselbe geblieben. Die Band besteht aus demselben Grund fort, aus dem sie begonnen hat. Denn diese Musik ist wichtig. An Ending in Itself entfaltet sich als eine Betrachtung von Härte, Widerstandskraft und der Suche nach Sinn in unsicheren Zeiten.